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Gemeinschaftsaktion von GIZ, lets go, KF und CDG e.V. in NRW

Globales Lernen konkret: CDG unterstützt Junges Handwerk in der Entwicklungszusammenarbeit

Zusatzqualifizierung für Auszubildende und junge Gesellen

Als Lern- und Einstiegsmöglichkeit, um junge Menschen an entwicklungspolitische Themen heranzuführen, hat sich das Landesförderprogramm Konkreter Friedensdienst längst bewährt. Jedes Jahr nutzen etwa 300 Jugendiche und junge Erwachsene die Chance, für einige Wochen oder Monate in einem kleinen Entwicklungsprojekt mitzuarbeiten. Die meisten von ihnen sind Schülerinnen und Schüler oder Studierende.

Bild“Kommt mit und bewegt was!” – das ist das Motto, unter dem seit 2010 verstärkt jungen Berufstätigen aus Nordrhein-Westfalen ein Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit ermöglicht wird. Das Regionale Zentrum NRW der GIZ und das Westdeutsche Handwerk bieten eine Zusatzqualifizierung "Junges Handwerk in der Entwicklungszusammenarbeit" an, bei der ein mindestens vierwöchiges Auslandspraktikum in Afrika, Asien oder Lateinamerika im Mittelpunkt steht. Das Regionale Zentrum steuert die interkulturelle Vor- und Nachbereitung des Arbeitseinsatzes und die Projektauswahl. In mehreren Seminaren werden die jungen Handwerkerinnen und Handwerker auf ihr Praktikum vorbereitet. Dabei steht die interkulturelle Kompetenzbildung, die Rolle des Handwerks in einem Entwicklungsland sowie eine landeskundliche und projektbezogene Vorbereitung im Vordergrund.

Die erste Gruppe ist von den Projekteinsätzen in Südafrika, Burkina Faso und Namibia zurückgekehrt. Dort ging es vor allem um Bau- und Renovierungsarbeiten in Schulen und in einem Pfadfinderzentrum. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer zweiten Gruppe haben die Vorbereitung durchlaufen. Sie arbeiten zurzeit im Projekt vor Ort oder sind schon wieder zurück. Partner sind immer erfahrene Nichtregierungsorganisationen aus Nordrhein-Westfalen und den Partnerländern, die schon mehrfach mit Landesmitteln gefördert wurden.

2011 konnten alle Berufskollegs des Landes mit Unterstützung des Schulministeriums NRWüber das Projekt informiert werden. Präsenzveranstaltungen an den Berufskollegs, bei denen eine Ausstellungüber die Projekte und ein kurzer Film zum Einsatz kommen, ergänzen die Ansprache der jungen Handwerkerinnen und Handwerker.

Die Zusatzqualifizierung ist ein Kooperationsprojekt der vom Westdeutschen Handwerkskammertag und der Landes-Gewerbeförderungsstelle des NRW-Handwerks vertretenen Initiative "Let's go – Auslandspraktika in der handwerklichen Ausbildung" und der GIZ. Das Projekt wird aus Mitteln für entwicklungspolitische Bildung (EBD) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Landes-Gewerbeförderungsstelle undüber das Förderprogramm Konkreter Friedensdienst des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.
Der Film und weitere Informationen sind unter www.juha-ez.de zu finden.

 

Kooperation Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Das BMZ und die Deutsche Wirtschaft legen Wert auf eine Kooperation und gegenseitige Unterstützung in entwicklungspolitischen Konzepten und Projekten. Au√üerdem möchte die Bundesregierung die Enrtwicklungspolitik in der Gesellschaft verankern und diese daran zu beteiligen. Deshalb wird für die GIZ ein Wirtschaftsbeirat und ein Kuratorium eingerichtet. Die CDG entsendet in den Wirtschaftsbeirat 5 und ins Kuratorium 3 Mitglieder artikuliert und diskutiert Anliegen, Projekte und allgemeine Intersssen ihrer Mitglieder.


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