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Kooperationsprojekt der Industrie- und Handelskammer Frankfurt mit dem Afrika Verein der Deutschen Wirtschaft, dem Wirtschaftskreis Hessen/Rheinland-Pfalz der Carl Duisberg Gesellschaft e.V. und dem Regionalen Zentrum Hessen/Rheinland-Pfalz der GIZ

Wirtschaftstag Mosambik in der IHK Frankfurt

„Wirtschaftskooperation mit Mosambik hat enormes Potential“

Mehr als 130 Teilnehmern stellte der mosambikanische Industrie- und Handelsminister Armando Inroga und seine Delegation am 12. September beim Wirtschaftstag Mosambik in der IHK Frankfurt die enormen Potentiale im Energie- und Rohstoffsektor, in Landwirtschaft, Industrie und Tourismus vor. Experten aus Mosambik präsentierten auf dem Wirtschaftstag, der von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt in Kooperation mit dem Afrika Verein der Deutschen Wirtschaft, dem Wirtschaftskreis Hessen/Rheinland-Pfalz der Carl Duisberg Gesellschaft e.V. und dem Regionalen Zentrum Hessen/Rheinland-Pfalz der GIZ organisiert wurde, die enormen Kohle-, Erdöl- und Erdgasvorkommen im Land, die es zu einem Energieexporteur für das südliche Afrika gemacht haben. Zusätzlich machen die stabilen politischen Verhältnisse, die strategisch günstige Lage des Landes und die transparenten Verwaltungsabläufe das Land für deutsche Investoren sehr interessant.

Nach Ansicht des Deutschen Botschafters in Mosambik, Ulrich Klöckner, werden die erfolgreiche Entwicklung und die vielen Potentiale in dem ehemaligen Bürgerkriegsland, in Deutschland noch nicht richtig erkannt. Die positive Entwicklung des Landes und die guten Rahmenbedingungen für Unternehmer konnten die Firmenvertreter, die bereits in Mosambik aktiv sind, bestätigen. Die beiden Bergbaufirmen Graphit Kropfmühl und Noventa Ltd. berichteten aber auch, wie sie ihre Investitionen flankieren durch Maßnahmen für die lokale Bevölkerung, wie Schulen, Gesundheitsfürsorge und Landwirtschaft. Denn sie sind die Arbeitskräfte für die Minen und nur wenn es ihnen gut geht, können langfristig die Investitionen in die Minen abgesichert werden.

Investitionen in die Ausbildung der Menschen sind eine Priorität für Mosambik, das jährlich 300.000 Arbeitsplätze für seine junge Bevölkerung benötigt, wie Minister Inroga aber auch die Unternehmer einhellig bestätigten. Daran knüpft das Projekt der GIZ an, das der Abteilungsleiter für das südliche Afrika, Wolf-Michael Dio, auf dem Wirtschaftstag präsentierte. Dort geht es speziell um die Förderung von jungen Unternehmern und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Martina Ebensen
Projektleiterin, Regionales Zentrum Hessen/Rheinland-Pfalz
martina.ebensen@giz.de


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